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Nach der Jahrhundertwende verdrängten motorisierte Automobile die traditionellen Pferdekutschen allmählich von der Straße über das Stilfser Joch.
1854-1904 Instandhaltung und Verbote auf der Stilfser-Joch-Straße

1854 begann man, zum Schutz der Stilfser-Joch-Straße, die Wal­dränder längs der Straße aufzu­forsten. Nach 1859, als die Lom­bardei zu Italien kam, wurden keine Instandhaltungsarbeiten mehr vorgenommen, Wand­ und Stützmauern brachen zu­sammen, die Holzgalerien brannten ab, die Holzbalken vermoderten.

Noch um die Jahrhundertwende wird davon berichtet, dass man wegen zu hoher Staubentwicklung die Fahrbahn bespritzen musste, immer häufiger befuhren im neuen Jahrhundert Automobile und Motorräder den Straßen­zug, das vorgeschriebene Ge­schwindigkeitslimit lag bei
15 km/h.

1904 noch wurde auf der Stilfser-Joch-Straße zwi­schen Trafoi und Ferdinandshö­he das Radfahren verboten, auch überlegte der Gemeinde­ausschuss, den Autoverkehr auf der Stilfser-Joch-Straße einzu­schränken, da es sehr oft zu Kollisionen zwischen Pferdege­spannen und Kraftfahrzeugen kam, auch scheuten viele Pferde wegen des Lärms oder der starken Staubentwicklung durch die Autos und Motorräder.