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      Skizzierte Informationen:
  • Grundlage und Projektierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

  • 1825: Bau der Stilfserjochstraße.
  • Starkes militärisches Interesse von 1825 - 1900.
  • Mord auf der Stilfserjochstraße 1876.
  • Die Stilfserjochstraße zwischen den Fronten im Ersten Weltkrieg 1914 - 1918.
  • Verbesserung und Ausbau der Stilfserjochstraße für den Kraftfahrzeugverkehr nach 1918.
  • Der Motorsport erobert die Stilfserjochstraße.

Stilfserjoch Straße


Die Stilfserjoch Straße gilt als Pionier-leistung des Gebirgstraßenbaus. Nach nur fünfjähriger Bauzeit, von 1820 bis 1825, hat Ingenieur Carlo Donegani, zur Zeit des Wiener Kongresses, Spondinig und Worms (Bormio) für die Postpferdekutsche erschlossen.
Die Straße ist insgesamt 49,2435 km lang. 48 Kehren führen von Spondinig bis zur Passhöhe (2763 m), weitere 34 von dort nach Bormio. Die Straße verbindet heute drei Nachbartäler der Zentralalpen: den Vinschgau, das Münstertal und das Veltlin und die Länder Südtirol, Graubünden und die Lombardei in zwei Staaten. 



Die Straße hat eine bewegte Geschichte erlebt: nach der Pferdekutsche das Jahrhundert der Auto- und Motorradfahrer. Sie gilt auch als beliebtes Ziel für Radfahrer. Allen begeisterten Anhängern des Radsports ist die Stilfserjoch-Straße als Königsetappe des Giro d`Italia bekannt.


Derzeit wird die Straße durch die Autonome Provinz Bozen saniert und zu einer Panoramastraße ausgebaut.


 
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